Ob frisch geangelt, vom Fischkutter oder aus der Theke: Aufgrund des hohen Omega-3-Gehalts und seiner vielen Nährstoffe sollte Fisch regelmäßig in unseren Speiseplan eingebaut werden. Die Vielfalt ist groß: Schließlich gibt es von Kabeljau bis Dorade und Scholle für jeden Feinschmecker die richtige Fischsorte zu entdecken. Doch wie gelingt die optimale Zubereitung von Fischfilets? Obwohl Fisch in der Küche einen oft schwierigen Eindruck macht, lässt er sich eigentlich unkompliziert zubereiten. Dazu solltest du wissen, wie sich die häufigsten Fehler bei der Zubereitung vermeiden lassen.
Fisch als wichtiger Bestandteil des Speiseplans: Darum sollte ein- bis zweimal wöchentlich auf dem Teller landen
Wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. angibt, sollten fettreiche Fischarten ein- bis zweimal wöchentlich verzehrt werden. Schließlich haben sie einen großen Nutzen für unsere Gesundheit: Sie enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die zum Erhalt eines gesunden Herz-Kreislauf-Systems beitragen können. Daneben liefern fettreiche Fischsorten wie Lachs allerdings auch Jod, hochwertiges Eiweiß, Selen und die Vitamine A und D. Wer sich für Filets entscheidet, kann sich auf saftige Gaumenfreuden einstellen – insbesondere wenn die häufigsten Fehler bei der Zubereitung von Anfang an vermieden werden.
Die Haut wird nicht knusprig? So kannst du dem Zubereitungsfehler vorbeugen
Wer sich auf ein aromatisches Fischfilet freut, möchte dessen Hautseite in der Regel knackig-knusprig genießen können – sie liefert schließlich einen tollen Kontrast zum saftig gegarten Fischfleisch. Damit dies gelingt, sollten die Filets nicht nass in die Bratpfanne gegeben oder zu früh gewendet werden. Hierbei handelt es sich um die wohl häufigsten Fehler bei der Zubereitung von Fisch. Stattdessen gilt es, die Filets vor dem Anbraten vollständig trocken zu tupfen. Danach kann sie leicht gesalzen und mit ein wenig Mehl bestäubt werden. Das Filet wird anschließend mit der Hautseite nach unten bei mittlerer Hitze gebraten, bis sie knusprig ist. Wichtig ist, dass die Pfanne nicht mit einem Deckel versehen wird. Dieser sorgt sonst für Kondenswasser, das die Haut wieder aufweicht.
Das Fischfilet klebt in der Pfanne – so lässt sich der Fehler vermeiden
Frische Fisch kann aus ganz verschiedenen Gründen auf der Pfannenoberfläche kleben bleiben. Ist das Filet zu nass, gerinnt das Eiweiß sofort auf der heißen Oberfläche und klebt – das passiert auch, wenn die Pfanne zu kalt ist oder zu wenig Fett verwendet wird und es deshalb an einer Trennschicht fehlt. Das Problem ist, dass das klebrige Filet beim Wendeversuch zerfallen kann – doch wie genau lässt sich dieser Zubereitungsfehler vermeiden?
Auch hier gilt, das Fischfilet erst einmal trocken zu tupfen. Danach sollte auf ausreichend Fett geachtet und die Pfanne so lange erhitzt werden, bis das Öl leicht schimmert. Wichtig ist: Das Filet darf erst gewendet werden, wenn sich dieses selbst ein wenig von der Pfanne löst. Möchtest du auf Nummer Sicher gehen, kannst du das Fehl nach dem Trocknen auch leicht mehlieren.
Trockener und fader Fisch – auf die richtige Garzeit achten
Wurde das Fischfilet zu lange gegart, schmeckt es faserig und fade – aber auch mit einer gummiartige Konsistenz kann der Zubereitungsfehler einhergehen. Wer auf das saftig-zarte Aroma nicht verzichten möchte, sollte auf die richtige Kerntemperatur anstelle der Garzeit pro Seite achten. Hat diese zwischen 52 und 55 Grad Celsius erreicht, ist der Fisch gar. In dem Fall ist er innen meist noch etwas glasig.
Tipp: Fisch gart nach dem Herausnehmen leicht nach. Deshalb sollte er lieber eine Minute früher aus der Pfanne herausgeholt werden, als zu spät.